Waltershausen - Bericht vom 15.05.2014
24.05.2014

Die NPD Thüringen führte, am 15.05.2014 gegen 13:00, eine Kundgebung gegen „Asylmissbrauch und Ausländerkriminalität“ im thüringischen Kaff Waltershausen (bei Gotha), durch. Inititator der Kundgebung, und auch der kleinen Reise durch Thüringen (selbige stoppte vorher in Meiningen, und später in Erfurt), war wieder einmal der Landesvorsitzende der NPD Thüringen: Patrick Wieschke. Der gebürtige, und dadurch reinrassige, Eisenacher pöbelte wie immer auf ekelhafteste und verachtendeste Weise über „Asylanten“ und „kriminelle Ausländer“, die einzig und allein nach Deutschland kommen, um den „Sozialstaat“ auszunutzen und/oder Angst und Schrecken unter den Ureinwohnern zu verbreiten, in dem sie einfach da sind. „Verängstigte Waltershäuser Bürger“ haben die NPD nämlich kontaktiert, weil sie sich Nachts gar nicht mehr auf Straße trauen, aus Angst davor einem der „ungewollten Nachbarn“, über den Weg zu laufen. Das die Gefahr allerdings, genau umgekehrt, eben von jenen Ureinwohnern ausgeht, welche vor einigen Wochen Drohungen gegen das lokale Flüchtlingsheim aussprachen und es „anzünden“ wollten, wird vom Bombenleger Wieschke natürlich nicht thematisiert. So was will der gemeine Opferdeutsche auch gar nicht hören.

Selbige gab es übrigens zu genüge auf dem Markt in Waltershausen zu bewundern. Neben dem alkoholisierten, dreckige Jogginghosen tragenden Mittfünziger, der sich erbost über das Transparent der Gegenkundgebung zeigte, fanden sich auf dem Markt sonst vor allem eher geistig-infantile, mit hässlich-gefärbten Kurzhaarfrisuren, sitzende junge Mami’s und Papi’s. Einer hat sich sogar einen Campingstuhl mitgebracht. Ist halt auch nicht einfach die ganze 20 minütige Rede von Patrick, stehend zu überstehen.

Leider hielt sich der Gegenprotest wahrlich in Grenzen, denn von der so toleranten Waltershäuser Zivilgesellschaft fand sich wirklich wenig bis gar kein Widerstand vor Ort. Und mit Ignorieren ist niemanden geholfen, das hat die Geschichte schon oft gezeigt. Lediglich ein kleines Grüppchen äußerte seinen Unmut gegen die rassistische Hetze und das Problem namens Deutschlands.

Last but not least: die auf Platz 16 der Landesliste der NPD gewählte Gothaerin, Anne Kathrin Schmidt, war auch vor Ort und trat erstmals öffentlich durch Flyer verteilen in Erscheinung.

Gegen Opferdeutsche und rassistische und antisemitische Hetze der NPD und AfD!



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